Albert Kuntz im Bülowplatzprozess (4. bis 19. Juni 1934)

Im Bülowplatzprozess sagte Albert Kuntz: »Sie können mir einen Vorwurf machen: den, dass ich Kommunist, bewusster Klassenkämpfer bin, dass ich für die Partei gearbeitet habe und arbeite, solange ich atme. Kommunist zu sein und zu bleiben, daran wird mich nichts hindern, und sie können mich totschlagen, aber daran können sie nichts ändern«¹

Leopoldine Kuntz stellt der Lagerarbeitsgemeinschaft ihren Artikel über den Prozess zu Verfügung, welchen es hier zum Download gibt.

¹S. Priacol: Im Namen des Gesetzes! Ernst Thälmann, Albert Kuntz, Mathias Rakosi, Toivo Antikaina, Anna Paukert, Paris, 1936. Zitiert nach Leopoldine Kuntz: Albert Kuntz im Bülowplatzprpozeß (4. bis 9. Juni1934), in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 6/1989, S.829 ff.

Albert Kuntz - Geboren 4. Dezember 1896 Von SS-Mördern erschlagen 23. Januar 1945

kuntz» Ohne sich einer Aufzeichnung zu bedienen,… hält er eines der eindruckvollsten Plädoyers, das mir zu hören vergönnt war. Und seine klare und ruhige Interpretation ist eine mutige und schonungslose Anklage gegen diejenigen, die hier seine Gegner und seine Richter sind… Ich höre seine sichere und ruhige und manchmal vor Erregung zitternde Stimme, die zuerst gemäßigte, wie zurückhaltende, dann nach und nach tönende und starke Betonung, die er einzelnen Sätzen gibt. Man denkt an Dimitroff. Es sind Männer von gleichem Schrot und Korn. Der Generalstaatsanwalt hatte gegen Kuntz getobt. Überlegungen juristischer Natur… hätten ihn >leider< gezwungen, für Kuntz die >Einstellung des Verfahrens< zu beantragen… Kuntz vermeidet jedes Werturteil… Man hat ihn, man hat seine Partei angeklagt, einen Mord angestiftet zu haben. Hierauf antwortet er. Für ihn handelt es sich in erster Reihe darum, die unbedingte Legalität der Aktionen der Kommunistischen Partei Deutschlands zu beweisen. «¹

Die Rede ist von Albert Kuntz, einem Funktionär der Kommunistischen Partei Deutschlands, der über einen reichen Erfahrungsschatz verfügte und außerordentliches Organisationstalent besaß, der sich in den Klassenkämpfen seiner Zeit bewährt und den deutschen Faschismus entschieden bekämpft hatte.

Geboren am 4. Dezember 1896 in der sächsischen Kleinstadt Wurzen, wuchs er in proletarischen Verhältnissen auf. Schon als Siebenjähriger hatte er zur Versorgung der Familie beizutragen. Kupferschmied wurde er und schnell fand er Verbindung zur organisierten Arbeiterbewegung. Als Soldat des I. Weltkrieges musste er die barbarische Schlacht vor Verdun erleben und eine schwere Verwundung beendete seine Kriegsteilnahme. Diese bittere Erfahrung führte ihn in die USPD und ab Juli 1919 in die KPD. Stets um Wissensaneignung bemüht, erwarb er theoretische Grundlagen, um in der Partei wirksam werden zu können. Schnell gewann er Vertrauen und Zuneigung bei den Parteimitgliedern, die ihn in die Bezirksleitung Westsachsen wählten. An den Brennpunkten stand der kräftige, athletisch gebaute, redegewandte Genosse. Als er in Chemnitz zeitweilig untertauchen musste, lernte er seine Frau Ellen kennen. Beide verband gleicher Sinn und gleicher Mut. Ab 1926 arbeitete er als Org.-Sekretär im Bezirk Hessen-Frankfurt sehr erfolgreich. An die Lenin-Schule nach Moskau zum Studium delegiert, traf er 1929 auf Walter Bartel, mit dem er später im KZ Buchenwald den illegalen antifaschistischen Widerstand organisieren wird. Als er aus Moskau zurückkehrte, folgte er dem Auftrag der Partei und wurde an der Seite Walter Ulbrichts Org.-Sekretär der Berliner Parteiorganisation. Der Auftrag lautete: Berlin bleibt Rot! Und die KPD wurde stärkste politische Kraft in Berlin. Großen Anteil daran hatte Albert Kuntz. Seine Ellen und er mühten sich, den bei den Berlinern nicht unbedingt gelittenen sächsischen Dialekt in gutes Hochdeutsch zu wandeln. Es gelang ihnen, indem sie sich Werke der klassischen deutschen Literatur vorlasen, so Sprechunterricht betrieben und sich zugleich profundes Wissen aneigneten. Trotz angespannter politischer Arbeit fanden beide Zeit die Heimat zu erkunden, sich an der Natur zu erfreuen. Albert Kuntz fuhr leidenschaftlich gern Motorrad. Die kurzen Kampfpausen wurden zu Erlebnissen, von denen beide in den langen Jahren der Halft von Albert zehrten.

Als Albert Kuntz am 12. März 1933 von der illegalen Funktionärskonferenz der KPD in Ziegenhals zurückkehrte, ergriffen ihn die Nazis, sie misshandelten den von ihnen gefürchteten Kommunisten und entließen ihn nicht wieder in Freiheit. Prozesse eröffneten sie gegen ihn. Eine herausragende Rolle spielte der Bülowplatzprozess, mit dem die KPD diskreditiert und als Sammelbecken für gewalttätige Terroristen klassifiziert werden sollte. Mit der Verurteilung von Albert Kuntz wollten die Nazis eine Hochverratsanklage gegen Ernst Thälmann sichern. Die Faschisten erreichten ihr Ziel nicht, weil auch das Auftreten von Albert Kuntz in diesem Prozess, seine politische Stärke und seine moralische Integrität zu einem unüberwindbaren Gegenpol wurden. Er musste auf andere Art ausgeschaltet werden. In einen Gestapo-Dokument vom 20. Juni 1934 hieß es:

» Nach nochmaliger eingehender Prüfung wird infolge der bisherigen staatsfeindlichen Tätigkeit seit dem Jahre 1925 und da Kuntz Landtagsabgeordneter war, eine Aufhebung der Schutzhaft nicht befürwortet. Kuntz kommt außerdem als Zeuge in dem demnächst stattfindenden Hochverratsprozess gegen den Führer der KPD Ernst Thälmann in Frage«²

Aufrechterhaltung der Schutzhaft bedeutete, dass Albert Kuntz den Torturen der Gestapo im Berliner KZ Columbiahaus ausgeliefert war, dass ihn die Nazis in die KZ Lichtenburg, Buchenwald, Kassel-Wehleiden und Mittelbau-Dora verschleppten. Überall blieb er der kommunistische Funktionär. Im KZ Lichtenburg organisierte er mit Dr. Theodor Neubauer und Walter Stöcker den illegalen antifaschistischen Widerstand.

Als Häftling Nummer 1325 im KZ Buchenwald schuf er mit bewährten Genossen die illegale Partei- und Widerstandsorganisation, die erfolgreich zu einer internationalen entwickelt werden konnte. Ab Sommer 1943 war Albert Kuntz Häftling im KZ Mittelbau-Dora. Unermüdlich baute er eine illegale internationale Widerstandsorganisation auf und leitete diese, bis er verraten wurde. Die SS-Bestien warfen ihn im Dezember 1944 in den Bunker, wo ihn in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 1945 Mörder erschlugen.

Im Bülowplatzprozess sagte Albert Kuntz: »Sie können mir einen Vorwurf machen: den, dass ich Kommunist, bewusster Klassenkämpfer bin, dass ich für die Partei gearbeitet habe und arbeite, solange ich atme. Kommunist zu sein und zu bleiben, daran wird mich nichts hindern, und sie können mich totschlagen, aber daran können sie nichts ändern«³

Am 4. Dezember 2011 erinnern wir uns an den 115. Geburtstag von Albert Kuntz.

Gerhard Hoffman

¹S. Priacol: Im Namen des Gesetzes! Ernst Thälmann, Albert Kuntz, Mathias Rakosi, Toivo Antikaina, Anna Paukert, Paris, 1936. Zitiert nach Leopoldine Kuntz: Albert Kuntz im Bülowplatzprpozeß (4. bis 9. Juni1934), in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 6/1989, S.829 ff.

² GSTA, Berlin-Dahlem, I HA Repositur 90 P, Nr. 110, Bl. 62. Zitiert nach Leopoldine Kuntz, ebenda.

³ S. Priacol: Im Namen des Gesetzes! S. 28 f. Zitiert nach Leopldine Kuntz, ebenda.

Nachruf Werner Krisch

krisch-wernerIn Berlin verstarb zweiundneunzigjährig Werner Krisch. Seine Entwicklung war wesentlich durch die Tatsache beeinflusst, dass er Jude und dem nazistischen Judenhass ausgesetzt war. 1941 mit der Familie nach Litzmannstadt (heute Łódż, Polen) deportiert, wurde er aus einem Arbeitslager nach Auschwitz verbracht und dort Häftling Nummer 143116. Während seine Eltern und sein Bruder umkamen, überlebte Werner Krisch und kam im Herbst 1944 mit einem Transport in das KZ Sachsenhausen und von dort im Januar 1945 als politischer Häftling Nummer 61971 in das KZ Buchenwald. Er erlebte die Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald.
Bis ins hohe Alter trat Werner Krisch insbesondere vor Jugendlichen als Zeitzeuge auf und war im Sinne des Schwurs von Buchenwald aktiv.
In einem Interview sagte Werner Krisch:

»Meine Erinnerungen sind wach, zu allem, was die Nazis mir und meiner Familie angetan haben. Da stellt sich die Frage, was die Vorgänger derer, die heute über mich bestimmen, taten, als wir in den Konzentrationslagern waren. Wer waren die Lehrer jener Richter, die heute Recht sprechen und nicht verhindern, dass Neofaschisten marschieren und die SS hochleben lassen, Ausländer jagen und Andersdenkende verfolgen dürfen? Wenn mir heute einer vorwirft, dass ich in der DDR gelebt habe, kann ich ihm nur sagen, dass ich in der DDR keine Angst vor Neofaschisten zu haben brauchte und geachtet leben durfte. Heute habe ich sie, in der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik. Heute habe ich neue Angst.«

Wir werden in der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora den Kameraden Werner Krisch in Erinnerung behalten und sein Andenken bewahren.

Nachruf Herbert Thomas

Kurz vor Vollendung seines 99. Lebensjahres verstarb in Berlin Herbert Thomas, der ehemalige politische Häftling Nummer 1420 aus dem Konzentrationslager Buchenwald. weiter lesen

Nachruf Mordechai Motek Weinryb

Das Leben von Mordechai Motek Weinryb hat sich vollendet.

weinrybMordechai gehörte zu jenen Menschen, die im Widerstand gegen den Faschismus einen aktiven Beitrag leisteten. Sein Anteil an der Schaffung des organisierten Widerstands war groß. Er gehörte zu den Mutigen.
Im Januar 1945 kam Mordechai in das Konzentrationslager Buchenwald, musste dort das furchtbare „Kleine Lager“ erleiden und ihm blieb der Todesmarsch nach Theresienstadt nicht erspart. Seine Befreiung verdankte er der Roten Armee.
Nach der Befreiung vom Faschismus war Mordechai stets bemüht, als Zeitzeuge insbesondere der jungen Generation die Barbarei des deutschen Faschismus zu benennen. Faschismus, Krieg und Rassismus verurteilte er stets als Verbrechen an der Menschheit. In Frieden und Völkerverständigung sah er die einzige Perspektive.
Für ihn blieben die Kernsätze des Schwurs von Buchenwald

»Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Eine Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.«

verbindlich und bestimmend für sein Leben.
Mit Dankbarkeit erinnern wir uns seiner Worte am 11. April 2010 in der Gedenkstätte Buchenwald:

»Mit goldenen Lettern wird der antifaschistische Widerstand gegen die faschistische Barbarei, gegen den Massenmord an Millionen unschuldiger Menschen ins Buch der Geschichte eingetragen sein. Ruhm und Ehre gebührt den tapferen Männern in Buchenwald, die ihr Leben opferten, für das Leben von Kindern, für das Leben jüdischer Menschen. Deutsche Antifaschisten haben die Ehre des deutschen Volkes gerettet. Die ganze Welt soll wissen, dass nicht alle Deutschen schuldig am großen Verbrechen geworden sind.«

Wir werden das Andenken an Mordechai Motek Weinryb bewahren.

Oktober 2011
Lagerarbeitsgemeinschaft
Buchenwald-Dora e.V.

Ottomar Rothmann, Ehrenbürger dieser Stadt

Weimar ehrt Buchenwaldüberlebenden und Mitglied der VVN- BdA 2011 am Tag der Deutschen Einheit.

Es war ein großer Augenblick, als der Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Stefan Wolf, unseren Kameraden Ottomar Rothmann vor über 200 Besuchern und Gästen am Tag der Deutschen Einheit 2011 die Urkunde der Ehrenbürgerschaft im Fürstenhaus zu Weimar übergab.

Am 18. Mai 2011 hatte der Weimarer Stadtrat beschlossen:

Ottomar Rothmann „…in besonderer Anerkennung seiner Verdienste um das Vermächtnis von Buchenwald zum EHRENBÜRGER der Stadt Weimar zu ernennen“. weiter lesen

Für die Bewahrung der demokratischen Rechte und Freiheiten in Europa

Mit Sorge beobachtet die FIR, die Dachorganisation der Verbände ehemaliger Widerstandskämpfer, Partisanen, Deportierter, Opfer des Nazismus und Antifaschisten heutiger Generationen, Entwicklungen in verschiedenen europäischen Ländern, die die Grundlagen von Demokratie und Freiheit der Menschen gefährden. weiter lesen

Leben im Widerstand

Tagung

Symposium anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung des Siegener Kommunisten Walter Krämer im KZ Buchenwald durch Angehörige der SS

Programm

  • 09.30 Uhr ……….. Anreise
  • 10.00 Uhr ……….. Eröffnung und Grußworte
  • 10.30 Uhr ……….. Vortrag
      Dr. Ulrich Peters
      “Wer die Hoffnung verliert, hat alles verloren” - Kommunistischer Widerstand in Buchenwald
  • 12.00 Uhr ……….. Diskussion
  • 12.45 Uhr ……….. Mittagessen
  • 13.45 Uhr ……….. Vortrag
      Prof. Dr. Kurt Pätzold
      “Die Massengefolgschaft und die Einsamkeit der Widerstandskämpfer”
  • 15.15 Uhr ……….. Diskussion
  • 16.00 Uhr ……….. Kaffeepause
  • 16.30 Uhr ……….. Abschlusspodium / Abschiedsworte
  • 17.30 Uhr ……….. “Die Moorsoldaten” / Ende der Veranstaltung

Informationen herunterladen: Programm 22. Oktober 2011

Moderation der Veranstaltung: Dr. Ulrich Opfermann (Siegen), Historiker

Veranstalter: VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein, Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.

Tagungsort: KrönchenCenter der Stadt Siegen, Markt 25, 57072 Siegen

Tagungsgebühr: 15 € / 10 € ermäßigt (inkl. Catering und Tagungsdokumentation)

Anmeldung bitte bis 12.10.2011 an vvn-bda@gh-siegen.de oder durch zurücksenden des Anmeldecoupons an die angegebene Adresse.

Während der Veranstaltung Büchertisch der VVN-BdA auf dem Gang; Walter-Krämer- Ausstellung der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein vor dem KrönchenCenter.

Download des Flyers mit Programm: Leben im Widerstand

Die Glocken von Buchenwald - Kapelle Vorwärts

Schwarzer Rauch steigt aus den Opferschalen
Stille ist ringsumher
Zu hören ist kein Laut
Grauer Stein spricht stumm von Todesqualen
Freunde haben ihn, haben ihn gebaut
An dem Ort wo Tausend Menschen lebten
Hingerafft von schwarzer Mörderschaft
Umgebracht weil dieser Menschen Streben
Für den Frieden war, für den Frieden war

|: Für den Frieden
Für den Frieden
Für den Frieden war : |

In der Luft schwillt an ein leises Beben
Glockenton, Glockenton
Sein Ruf hallt dumpf von Weit
Ermordete beginnen neu zu leben
Opfer jener Zeit, Opfer jener Zeit
Vorüber ziehen endlose Kolonnen
Und jedes Land hat drunter seinen Sohn
Der Kampf war nach dem Tode erst gewonnen
Doch sie ahnten schon, doch sie ahnten schon

|: Doch sie ahnten
Doch sie ahnten
Unsern Frieden schon : |

Flammen steigen aus den Opferschalen
Stille ist ringsumher
Der Glockenton verhallt
Grauer Stein spricht stumm von Todesqualen
Dass die Welt versteht, den Schwur von Buchenwald
Keine Mutter soll ihr Kind beweinen
Wir lassen nicht im Brand vergehen die Welt
Wer Kriege hasst muss sich zum Kampf vereinen
Dass der Frieden hält, dass der Frieden hält

|: Dass der Frieden
Dass der Frieden
Dass der Frieden hält : |

Quelle: http://www.kampflieder.de - Das Archiv der Arbeiterbewegung.

Nie wieder ein SS-Europa!

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer protestiert gegen SS - Treffen in Estland
Mit Empörung wendet sich die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten an die politisch Verantwortlichen in Estland, die es Ende Juli zum wiederholten Male zugelassen haben, dass ehemalige Kriegsverbrecher der estnischen und der lettischen SS-Divisionen in Sinimäe öffentlich die Erinnerung an ihre Taten zelebrieren konnten. Neben den SS - Veteranen waren auch zahlreiche junge Anhänger der extremen Rechten anwesend, die die „Estnische Legion“ als „Freiheitskämpfer“ und „Helden der Unabhängigkeit“ bezeichneten. weiter lesen

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.